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Johann Slune ca. 1288 – 1349
Truchsess von Schlotheim Burgmann zu Creuzburg (1311 / 1326) Herr von Bimbach (1337) Gemahlin: Jutta (Tochter Heinemanns von Hayn) 7 Söhne: Günther, Heinrich, Albert, Kunimund, Otto, Johann, Anno
In Schlotheim und Mihla seit 1130 als edelfreie Adelsfamilie ansässig, und mit dem um 1170 bestätigten Besitz Schlotheims, nannten sie sich von nun an Herren von Schlotheim.
Auf dem ehemaligen thüringischen Königssitz ,876 erstmals urkundlich erwähnt, errichteten die Herren von Schlotheim ihre eigene Burg.
Mit dem Aufstieg der Ludowinger wurden enge Beziehungen zum thüringer Landgrafenhaus geknüpft und durch stetige Erweiterungen ihres Besitzes erhöhte sich auch ihre Machtstellung in Thüringen.
Zur Bestätigung ihrer eigenen Fürstenrechte konnten die Ludowinger ab 1178 ihre vierHofämter unterhalten. Diese Ministerialämter wurden erblich an die Herren von Fahner als Kämmerer, die Herren Ebersberg als Marschälle, die Herren von Vargula als Schenken und an die Herren von Schlotheim als Truchsesse vergeben.
In den folgenden Jahrzehnten waren die Truchsesse von Schlotheim eng mit den Geschicken des Landgrafenhauses verbunden. Sie gerieten nicht nur in die Auseinandersetzungen europäischen Hochadels sondern standen ihrem Landgrafen auch als enge Vertraute und Begleiter zur Seite und stellten mehrfach Ordensritter in die Dienste des Deutschen Ordens.
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